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  • Ein SonntagserlebnisDatum09.11.2018 09:15

    Ein Sonntagserlebnis
    unbekannter Verfasser – gefunden zu Beginn der 70er-Jahre – neu geschrieben 09.11.2018

    Am Sonntag war ich mit einem Freund bei einer Bekannten eingeladen.
    Da ich vergessen hatte, Blumen zu kaufen, fuhren wir schnell zum Hauptbahnhof, um welche am Automaten zu ziehen.

    Ich warf 5 DM ein, aber wie es bei so vielen Automaten ist:
    Es kam nichts heraus. Weder Blumen noch Geld zurück.

    Mein Freund sagte: „Ohne die 5 DM gehen wir hier nicht wieder weg und wenn ich den ganzen Automat kurz und klein schlagen muss.“

    Er trat kräftig dagegen.

    Ich bückte mich, um zu sehen, ob die 5 DM oder eventuell Blumen herauskämen.

    Plötzlich machte es „KLACK“ und die Automatenklappe schlug mir ins Gesicht.

    Mein Freund lachte, weil ich so verdutzt guckte.

    Ich aber konnte gar nichts entgegnen, denn mein Unterkiefer war herausgesprungen.

    Ich hatte heftige Schmerzen. Wir fuhren zum Krankenhaus, um den Kiefer einrenken zu lassen, denn ich konnte nur noch röcheln.

    An der Pforte erklärte ich mühsam mein Unglück.
    Man schickte mich in den 2.Stock. Dort angekommen, nahm uns sofort eine Schwester in Empfang und sagte uns, dass mir noch etwa 20 Minuten warten müssten, da gerade ein Unfallverletzter genäht wurde.

    Ich musste also, trotz meiner grossen Schmerzen, ausharren.

    Jeder, der vorbeikam, schaute mich wegen meines schiefen Gesichtes an.
    Eine Frau mit einem Kind setzte sich direkt mir gegenüber.

    Der Junge trug einen dicken Mantel. Nach einiger Zeit wurde es ihm wohl zu warm darin und die Mutter setzte ihm die Kapuze ab.

    Siehe da – der Junge hatte einen Kochtopf auf dem Kopf.

    Die Mutter erzählte, der grosse Bruder hätte zu Weihnachten eine Trommel bekommen. Um dem nicht nachzustehen, hätten der Junge und sein jüngerer Bruder sich eine eigene Trommel aus dem Kochtopf gebastelt.

    Dabei hätte sich der Kleine den Kochtopf aufgesetzt und der andere Bruder darauf herumgetrommelt.

    Wie dem auch sei – man bekäme jetzt den Topf nicht mehr vom Kopf herunter.
    Deswegen wäre man jetzt hier, um sich den Kochtopf medizinisch entfernen zu lassen.

    Als ich das sah und diese Geschichte hörte, musste ich dermassen lachen, dass sich mein Kiefer plötzlich von selbst einrenkte.

    Ich war so froh, dass ich meine Geldbörse aufmachte, zu dem Jungen mit dem Topf hinging und sagte: „Du hast mir so geholfen. Wer weiss, ob ein Arzt das so schnell und schmerzlos hinbekommen hätte. Ich gebe Dir 5 DM, damit Du für eine eigene Trommel sparen kannst.“

    Der Junge freute sich sehr.

    Ich machte also meine Geldbörse auf und siehe da – es waren nur noch 18 Pfennige darin.

    Der Junge zog so ein langes Gesicht, als er das sah, sodass die Mutter ihm dadurch den Topf vom Kopf ziehen konnte.

    So war uns beiden geholfen.

  • Bildergalerie(n)Datum21.08.2018 14:24
    Blog-Artikel von gkapkowski

    Mit dem Ende der alten Familen-Webseite "kapkowski.de" sind leider auch umfangreiche Bildersammlungen verschütt gegangen. Insbesondere der -bis ca. 2016- umfangreiche und bei einigen Besuchern wohl beliebte Fotosalat unter dem Titel "Baustellen-Blog".

    Die einzelnen Bilder sind natürlich noch verhanden, aber eine komplette Restaurierung, inclusive der Begleittexte, würde den Verfasser einigermassen überfordern. Es wäre echt viel Arbeit damit, sowas wieder aus dem PC heraus zusammenzuschütteln.

    Zwischenzeitlich ist hier eine neue Bildergalerie in Szene gesetzt worden, bzw. es sind gleich mehrere Fotostrecken zu unterschiedlichen Themen. Dort wird, je nach Gelegenheit, immer mal was neu hochgeladen.

    Speziell die Story um die legendäre "DEUTSCHE BOTSCHAFT", die kleinste und gemeinste private Kneipe in der B-Strasse in Iserlohn, soll dann noch mal auf einer Extra-Seite präsentiert werden. Dazu sind schon einige der alten Bilder eingestellt worden, aber insgesamt gäb´s da wohl noch etwas dazu zu texten.

    ÜBRIGENS...die 3 Bilder auf dem Titel dieser "Familienseite" stammen noch von der alten Webseite "kapkowski.de".
    "Open 24 hours" war das blinkende Neon-Werbeschild in der Deutschen Botschaft.
    Das Bild rechts zeigt den Verfasser, als er damals im Jahre 2009 überraschend zum "Kinni Gilbert" (=König) von Bayern ausgerufen worden war. Offensichtlich war es von den seinerzeitigen Verursachern gut gemeint, aber irgendwie ziemlich übertrieben mit diesem Titel, der zumindestens zeitweise im Raum zwischen Augsburg und München seine Gültigkeit gehabt haben soll. Tatsache ist allerdings, dass Kinni Gilbert eine wisch- und waschechte Einbürgerungsurkunde für den Freistaat Bayern besitzt. Die stammt aus dem Jahre 1972 und wurde am Hbf München erworben. So schaut´s aus. Ich muss nicht extra noch Asyl beantragen. Auf dem Papier bin ICH Bayer.
    Bild links zeigt die liebe junge Dorothea voll der Gnaden im Jahre 2006 vor dem Boxring im Keller in der Kneipe Ritze in Hamburg. Das waren noch Zeiten als wir travelten...von town zu town...im Morgengraun...

  • Meister des GlaubensDatum13.08.2018 19:20

    Meister des Glaubens
    von Gilbert Kapkowski, geschrieben nach dem Sommercamp 2015


    Der alte Meister war tot.

    Einige seiner Feinde freuten sich darüber. Vielen anderen war es schlichtweg gleichgültig.

    Seine Vertrauten und ein paar der grossen und kleinen, sportlichen und unsportlichen Freunde versammelten sich noch einmal zum Abschied in einer Gruft, wo man ein schlichtes Grab hergerichtet hatte.

    Keine Sporthalle dieser Welt hätte passender aussehen können.

    Der alte Meister war sein Leben lang meist ziemlich klein, bescheiden und immer ein bisschen zu fleissig dahergekommen. Selten war er wichtig, pompös oder mit grossem Bahnhof aufgetreten.

    Genaugenommen war er den meisten Leuten, auch den vielen anderen Meistern, kaum aufgefallen. Manche davon hatten ihn und seine Lehrsätze sehr wenig ernstgenommen.

    So dachten alle, es wäre das Beste, ihn nicht übertrieben zu ehren und besondere Huldigungen nach seinem Ableben zu veranstalten.

    Zur Vielzahl der schon existierenden Helden und Unsterblichen musste man nicht noch einen wie ihn hinzufügen.

    Es war keine sehr bedeutende Trauerfeier; man gab sich allgemein bescheiden und zurückhaltend. Die meisten Teilnehmer waren in Gedanken noch nicht einmal besonders anwesend – sie hatten insgeheim längst eigene Pläne, die jenseits aller Gedanken oder Ratschläge des alten Meisters lagen.

    Man ging nach kurzem Gedenken schnell auseinander.


    Die meisten der vermeintlichen Freunde hatten sich wenig zu sagen und sie hatten zumeist noch weniger freundschaftliche Gemeinsamkeiten.

    Nach dem Ende des Meisters erst recht nicht.


    In einigen Fällen kam es bereits kurze Zeit später recht schnell zu Zerwürfnissen, Vorwürfen und Gegenvorwürfen - über den richtigen „WEG“.

    Vorschnelle Besserwisserei, eitle Gedanken, Fehleinschätzungen innerer wie äusserer Kräfte und noch andere Meinungen des JA und ABER – sie hingen nach und nach wie eine dunkle Wolke über der bisher einigermassen geordneten heilen Welt.

    Jeder verfolgte recht schnell einen eigenen „WEG“, der der beste und auch der anerkannteste sein sollte. Traditionen forderten ihr Recht und Recht bekamen sie. So wie es immer gewesen ist.

    Die meisten suchten Anschluss an vertraute oder mächtige Kräfte, an berühmte Schulen, an einen der vielen GROSSmeister und an irgendwelche Zauberer des Körpers oder Geistes, die zwar weniger die Wahrheit gepachtet hatten.

    Dafür aber ein grosses Arsenal an Fahnen, Überzeugungen, Sport-Soldaten und Propheten des „Erfolges“ aufzuweisen hatten.

    Der Erfolg geht dabei seinen eigenen Weg.

    Der alte Meister war schneller vergessen, als sich Füsse und Fäuste in sinnvolle Richtungen bewegen können.

    Auch sein Grab kannte bald niemand mehr. Wozu auch ?

    Denn wem NUTZT so etwas schon ?


    Bei einigen der früheren Freunde war die Zufriedenheit mit neuen Erfolgen so gross, dass sie erst recht über nichts mehr aus einer Vergangenheit nachdachten und danach handelten.

    Sondern deutlich mehr in ihrer praktischen Gegenwart tätig waren.
    Die Zukunft interessierte sie wiederum nur sehr vordergründig.

    Viel mehr, als noch früher, kam es ihnen auf den Nutzen an.

    Der Nutzen blieb jedoch oft nur ein Erfolg des Tages, wurde jedes Mal sehr schnell vergessen und war einen Tag später meistens schon wieder wertlos. Ohne bleibenden Inhalt.


    Die Zeit verging und sie verging schnell.

    Es begab sich irgendwann, dass, wieder einmal, einer mit allem, aber vielleicht auch nur mit sich selbst unzufrieden war.

    Einer der Anhänger von Wegen und Irrwegen erinnerte sich an den Meister der Vergangenheit und machte sich auf die Reise zu seinem längst vergessenen Grab.

    Der Erzähler weiss es nicht so genau, aber vermutlich war dieser Reisende im wahrsten Sinne des Wortes ein ungläubiger „Schüler“.

    Ein junger Lernender, der von denjenigen alten Lehrenden enttäuscht war, die ihm nicht das beizubringen verstanden, was er sich erhofft hatte.

    Als er zur Gruft kam, fand er dieselbe offen, unverschlossen und zu seinem Erstaunen war das Grab leer.


    Der alte Meister war verschwunden.
    Kaum etwas deutete daraufhin, dass er jemals hier gelegen hatte.

    Eine geradezu unglaubliche Entdeckung.

    Zunächst war Nachdenken angeraten.

    Es gibt immer mehrere Erklärungen dafür, ob, warum und falls jemand „tot“ ist.
    Und was passiert sein könnte, wenn ein „Toter“ plötzlich auf unerklärliche Weise verschwunden ist.

    Ganze Zeitalter, viele Millionen Menschen, die Mächtigen, die Reichen, sogar die Armen dieser Welt richten jedoch vorrangig ihren Glauben immer wieder auf so etwas aus.

    Wie eine Kompassnadel Richtung Magnetpol der Erde.

    Sie folgen Führern, die sich sehr schnell Überzeugungen zunutze machen, es würde bei allem
    - und von wenigen für alle - in einem höheren Auftrag gehandelt.

    Nur so etwas ist „anerkannt“ und verspricht „Erfolg“.

    Viele Hände und Füsse werden bewegt, dazu auch noch Zungen, Lippen und Herzen.

    Dann unterdrücken oder töten sie schliesslich andere, die etwas anderes glauben.



    Oder sie verraten und hintergehen ihre eigenen Überzeugungen, machen wieder neue aus den Resten der alten.

    Des Nutzens wegen...und oft auch aus Gründen eines reinen und wahren...Glaubens.

    Für den es dicke Bücher gibt. Nur ein kleines Stück Papier würde dazu sicher nicht ausreichen.


    Der Schüler, der zum Grab des Meisters gekommen war, war verunsichert.

    Er war genaugenommen deswegen an diese Stelle gepilgert, weil er mit einigen Lehren oder Vorstellungen seiner Lehrer und Meister unzufrieden war, ihnen nicht alles geglaubt hatte und aus diesem Grund irgendeine Form von Erleuchtung finden wollte.

    Oder wenigstens die Knochen eines ehemals respektierten Kämpfers der Worte und Taten.


    Nun war dort – NICHTS zu finden.

    Die Grabstelle war leer, sie war auch nicht besonders gepflegt und sie machte kaum den Anschein von etwas Besonderem.

    Bei genauem Hinsehen fiel eine Art Pfeil auf, der in die Wand gekritzt worden war und auf ein zerknülltes Stück Papier hinwies, welches offenbar lange Zeit unter unter einem Stein halbverborgen gelegen hatte.

    Er zog das Papier heraus und faltete es auseinander.
    In einer anderen, einer mehr virtuellen Welt hätte es auch ein Text auf einem Bildschirm oder einem mobilphone-Display sein können.

    Dann begann er zu lesen.

    Dort stand geschrieben:


    „Ihr GLAUBT so vieles sehr leichtfertig und anderes glaubt Ihr wiederum nicht.
    Warum das so ist, WISST Ihr selber nicht.

    Nur sehr wenige von Euch geben sich Mühe, mehr darüber herauszufinden.

    Für diejenigen ist diese Botschaft gedacht.

    Mich gab es schon immer und es wird mich immer wieder geben.

    Wer MICH oder die Wahrheit sucht, der wird uns jederzeit finden – überall und nirgends.

    Es ist weder Glauben noch Wissen dazu notwendig.
    Noch nicht einmal Hoffnung oder der Wille eines Herrn und Meisters.“

  • Turnen, Trash, TaekwondoDatum22.06.2018 20:18

    Turnen, Trash, Taekwondo
    ...und wie die "Martial Arts" in den Medien tatsächlich präsent sind
    von Gilbert Kapkowski 15.09.2007


    Unter "trash" versteht man allgemein sowas wie "Müll", "Mist". In den Medien ist damit seichte
    Unterhaltung auf unterem Niveau gemeint - vorzugsweise dümmliche Billigproduktionen mit wenig
    Tiefgang, dafür aber beispielsweise mit einfach zu konsumierenden Gewaltdarstellungen.

    Zielgruppe
    üblicherweise: Die Jugend.

    Es ist nicht besonders verwunderlich, dass die allermeisten Journalisten die "Martial Arts" allgemein ungefähr auf diesem Level einordnen und sie haben dabei in einigen Fällen nicht ganz Unrecht.

    Vordergründig wird "GEWALT" und werden "GEWALTDARSTELLUNGEN" überall
    weitestgehend abgelehnt, nicht nur in den Medien, sondern auch in der Politik.
    Genaugenommen findet sich kein klar denkender Mensch, der Gewalt gut heisst oder sie gegen Menschen einsetzen möchte.

    Die grössten "Verbrecher" der Weltgeschichte haben aber oft auch die grössten "Friedensreden"
    gehalten.

    Das mit der selbstverständlichen Ablehnung von Gewalt findet allerdings eine natürliche Grenze,
    wenn es um´s Geschäft, gezielte Unterdrückung anderer, diverse Vorteile für sich selbst, den
    "Glauben" oder um die "Macht" und die "Politik" geht.

    Die Medien sind bei der entsprechenden Meinungsbildung immer dabei.

    Dann ist mitunter sogar brutalstes "Kämpfen" plötzlich sehr legitim - die Dinge können sich sehr
    schnell in ihr komplettes Gegenteil verkehren und ein- und dasselbe ist erstaunlicherweise kurz
    darauf etwas ganz anderes.

    Nicht nur die "Politik", auch besonders die "Medien", die Gewalt immer der allgemeinen Lage
    angepasst darstellen, spielen eine der Hauptrollen in diesem grossen Spiel der Menschheit.

    Unschönes Mega-Beispiel sind "Militär", "Kriege" und "Helden".

    Vor einiger Zeit sah man im Fernsehen bei einem grossen Militärmusik-Festival in Moskau eine
    deutsche Militärkapelle schwungvoll aufspielen.

    Das war im Jahre 2007 und es gab viel Applaus und gute Stimmung.
    Der Aufmarsch von deutschem Militär an nahezu der gleichen Stelle 1942 hatte eine ganz andere
    Wertigkeit.

    Bereits ein paar Jahre später ist (in den Medien) selbst das Extremste wieder genau andersherum
    präsent.

    Ein Panzerfahrer, der beim Sturmangriff ein Haus zusammenschiesst, kriegt wahrscheinlich einen
    Orden, selbst wenn er betrunken gefahren sein sollte.

    Derselbe Fahrer, der im Zivilleben als Busfahrer unter Alkoholeinfluss einen Unfall baut, gilt selten
    als Held, sondern eher als kriminell und rücksichtslos.

    Die Heimatzeitung schreibt dazu sicherlich so, wie es grad opportun ist.

    Was haben die "Martial Arts" = die Zusammenfassung meist "asiatischer" Kampfkünste mit sowas
    zu tun ?

    Zumindestens in den Medien gilt für sie ein ähnliches Prinzip.
    Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.

    Es kommt eher darauf an, wie es "dargestellt" und gewertet wird (werden soll).
    Selbst bei mega-brutalsten Szenen beim Fussball - im Stadion oder auch ausserhalb - mit
    Massenschlägereien, Gefechten und Zerstörungen durch Hooligans und sogar Todesopfern nach
    Ausschreitungen extremer Art, gilt Fussball immer noch als echter "Sport" und ist selbst irgendwie
    nie schuld an der Gewalt.

    In den Medien bestimmt nicht, denn dafür sitzen in den Rundfunkräten, beim Privatfernsehen und
    auch in der kleinsten Lokalredaktion viel zu viele "Fussball-Fans".

    Der Verfasser dieser Zeilen hat überhaupt nichts gegen Fussball, ganz im Gegenteil, denn das ist ein toller Sport, wenn er nicht grad für ganz andere Zwecke missbraucht wird.

    Die "Martial Arts" haben vergleichsweise als "Sportart" überhaupt keine Lobby, keine wirklich
    einflussreichen Anhänger und werden deswegen ganz schnell und komplett auf ein
    "gewaltverherrlichendes" Potenzial reduziert.

    Denn "Kämpfen" liegt bei Kampfsportlern in der Natur der Sache und daran kommt man niemals so ganz vorbei.

    Ein Gegenargument ist schwer zu finden, denn bei oft nicht weniger umkämpften Spielen mit dem
    Ball und einem Tor geht es um ein "Objekt" und ein "Ziel" und nur nebenbei gegen einen
    menschlichen Gegner oder besser "Mitspieler".

    Es ist damit ansatzweise eine Wertigkeit von "Gewalt" wie sie im Unterschied zwischen echtem
    "Nahkampf" und einer Fernlenk-Rakete besteht, deren Wirkung vom Absender nur noch auf einem
    Bildschirm registriert wird.

    Geschäftemacher, die mit dümmlichen Videospielen und heruntergekurbelten "Kung-Fu-Filmen"
    daherkommen und oft auch die Medien selbst, werden von allgemein-philosophischen Überlegungen meist wenig berührt.

    Mit diversen Brutalo-Veranstaltungen und -präsentationen kann und konnte man jedoch zu allen
    Zeiten eine Menge Geld verdienen oder das Ganze "politisch" ausschlachten.

    Selbst die ursprünglichen und meist romantisch verklärten "Olympischen Spiele" (der alten
    Griechen) waren tatsächlich eher ein ziemlich kommerzielles Spektakel und boten teilweise ein
    selbst heutzutage selten erreichtes Gewaltszenario - nur eben ohne TV-, PC- und Internetbegleitung.

    Beim damaligen olympischen Boxen (mit absichtlich verletzungsträchtigen Lederriemen um die
    Fäuste) und noch mehr beim "Pankration", einer Art Allkampf oder Freefight der Antike, war es bei
    den Aktiven zum Beispiel üblich, herausgeschlagene Zähne sofort zu verschlucken, um dem Gegner keine Schwäche zu verraten.

    Zielgruppe bei jeder Art von Sport-Spiel-Spannung immer auch die Jugend.

    Hinter den allermeisten Gewaltpräsentationen stehen zumeist waschechte "Medien-Profis" und
    keineswegs in erster Linie der Grossteil der "Kampfkünstler", die Trainer und auch nicht die
    Mehrzahl der Ausübenden.

    Denn das sind (heutzutage) in fast allen "Kampfsportarten" zumeist in der überwiegenden Breite
    viele Kinder und Jugendliche, Trainer und Betreuer, die entweder "sportlich" denken und handeln
    oder das Ganze mehr als Freitzeitbeschäftigung und -Betreuung sehen.

    Gesellschaftlich und unter dem Aspekt überschüssige Energien und "Gewalt" in die richtigen Bahnen zu lenken, ist das Meiste eher sehr positiv angelegt und gar nicht "gewaltlastig".
    Eher im Gegenteil.

    Selbst bei Martial Arts-"Wettkämpfen" liegt das Schwergewicht nicht unbedingt in
    "Schwergewichtlern", sondern in einer versteckten riesigen Breite von kleinen Jungs und Mädchen,
    die Formen laufen, also so eine Art "Turnen" betreiben oder auf einer sportlichen Ebene kämpfen
    möchten, ohne sich und anderen allzu weh zu tun.

    Das ist beim Taekwondo, beim Kickboxen, beim Kung Fu oder Wu Shu und einigen anderen
    "Martial Arts" so ziemlich dasselbe.

    Was "Verbände" bisher nicht geschafft haben, ist ein einheitlich positives und "sportliches" Bild der
    "Martial arts" nach aussen. Da gibt es weltweit zuviel Uneinigkeit, Abgrenzung und
    Ungereimtheiten untereinander.
    Viel schlimmer und in alle Richtungen unglaubwürdiger als bei etablierten Sportdisziplinen.

    Klar tauchen auch immer wieder "brutale" und gewalttätige Auswüchse auf oder
    Sport-"Kameraden", die Kampf-"Sport" gezielt missbrauchen.

    Das allgemeine Bild in der Öffentlichkeit ist aber in wesentlichen Teilen ein durchweg falsches,
    denn das produzieren die "Medien" nun mal so.
    Die wissen es manchmal nicht besser oder sie ignorieren schon viel zu lange eine differenzierte Sicht der Dinge.

    Oder sie machen sogar ihre eigene "Medien"-Politik mit dem Kampfsport.

    Im besten Fall kommen die "martial arts" schnell auf die "trash"-Ebene, werden nicht so ganz
    ernstgenommen oder als billig und nur halbwegs originell abgetan.
    Im schlimmsten Fall sind sie eine vermeintliche Ursache für die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft.

    Aber ist das wirklich zutreffend ?

    Hier soll beileibe keine Art von Medien-Schelte betrieben werden.
    Nur der Hinweis sei erlaubt, dass die allermeisten "Kampfkünstler" und "Kampfsportler" von sich selbst und dem was sie machen, ein ganz anderes Bild haben, als die Leute, die die Sicht der Dinge über die "Martial Arts" in die Köpfe von sehr viel mehr Leuten pflanzen.

    Zu diesem Thema passen einige Veröffentlichungen aus dem "H.ABlatt", die
    nachstehend mit Quellenangabe aufgeführt sind. Gefunden wurden sie einfach mit dem Suchbegriff "martial arts".

    Weitere Einschätzungen und Kommentare in dieser Art sind sicherlich auch woanders an der
    Tagesordnung.


    Im Originaltext von 2007 folgten die Texte und links auf nachfolgende 4 Presseartikel H.ABlatt

    1.
    GEWALT KÄMPFE BIS AUFS BLUT - MEDIENWÄCHTER KÖNNEN KAUM ETWAS DAGEGEN TUN

    2.
    GEWALT "WAHNSINNS-ANGEBOT" IN MEDIEN, SAGT GRÜNEN-POLITIKERIN

    3.
    GEWALT IN DER MASSENUNTERHALTUNG

    4.
    TURNEN, TRASH, TAEKWONDO

    ---

    Turnen, Trash, Taekwondo
    NACHTRAG 22.06.2018


    Mein Artikel mit dem Titel „Turnen, Trash, Taekwondo“ wurde im Jahr 2007 geschrieben und dann nur kurzzeitig auf der Webseite „etftaekwondo.de“ veröffentlicht.

    Zusammen mit etlichen weiteren (kritischen) Sachbeiträgen zum Sport aus meiner persönlichen Feder.

    Einige Monate nach dieser online-Veröffentlichung, die vermutlich nur einen vergleichsweise sehr kleinen Leserkreis erreicht haben dürfte, war der link auf meinen Artikel auf besagter Webseite bereits wieder gelöscht.

    Ab diesem Zeitpunkt war dieser Text zwar prinzipiell noch vorhanden, aber lediglich, nicht mehr direkt zugänglich, auf einem webserver für die genannte Webseite abgespeichert.
    Zunächst gab es für mich keinerlei ersichtlichen Grund für eine Komplettlöschung der Datei.

    Es hat nicht lange gedauert, bis der Verfasser, also ICH, diesen Artikel praktisch „vergessen“ hatte.
    Was wegen der Vielzahl der seinerzeit von mir geschriebenen und schnell wieder offline gestellten Fachbeiträge gewissermassen das Übliche gewesen ist.

    Aber, wie heisst es so schön...das Internet vergisst nichts.

    Im Jahr 2011 erhielt ich eine überraschende „Abmahnung“ und eine „Schadenersatzforderung“ der Abteilung „Rechteverfolgung“ des „A.S.-Verlages“.

    Eine Zeitlang Recherche war notwendig, weil ich zunächst überhaupt nicht erkennen konnte, was die genannte „Rechteverfolgung“ eigentlich von mir wollte.

    Um es noch einmal zu verdeutlichen – es ging um eine, zwischenzeitlich seit ca. 3 Jahren, nicht mehr verlinkte, sprich nicht direkt zugänglich lesbare, sprich nur noch auf einem server-irgendwo-im-nirgendwo vorhandene, Textdatei = den hier nachfolgenden Fachartikel „TTT“.

    Die Begründung zur Geltendmachung des von mir (angeblich) angerichteten „Schadens“ bestand im Kern daraus, dass ich durch meinen Artikel jahrelang Urheberrechte verletzt hätte, bzw. Verstösse gegen das sogenannte „Zitatrecht“ begangen haben soll.

    Diese Annahme stützte sich auf insgesamt 4 zitierte Presseartikel aus dem "H.ABlatt", die mit Originaltext und direktem link auf die entsprechende online-Veröffentlichung des Presseorgans in meinem Artikel enthalten gewesen sind.

    Weil sie thematisch direkt zum Thema passten und aus meiner Sicht zur Gesamtanalyse sehr aufschlussreich gewesen sind. Es war also für mich bei Erstellung des Textes elementar, mich genau auf diese zitierten Pressetexte zu beziehen.

    Im übrigen sollte festgehalten werden, dass in der online-Präsenz des „H.ABlatt“ jeder der besagten Presseartikel frei zugänglich gewesen ist und dort sogar der Service eingerichtet war, den jeweiligen Artikel unmittelbar per e-mail an jedermann weiterzuleiten.

    In dem oben veröffentlichten Originalartikel „TTT“ sind diese 4 Pressetexte und auch die links darauf jetzt absichtlich nicht mehr enthalten.

    Ich habe in allen, hier zum Thema relevanten Textteilen = siehe meinen Brief an den (...übrigens TV-bekannten) Chefredakteur, ebenfalls darauf verzichtet, volle Eigennamen zu nennen und nenne deshalb auch den Redakteur und das entsprechende Presseorgan absichtlich NICHT beim echten Namen.

    Gewissermassen aus vorbeugender Eigensicherung und um einer Spezialsuchmaschine keinen passenden Suchbegriff zu liefern.

    Denn dieser Art „Presse“ und solchen „Geschäftsleuten“ traue ich längst keine Sekunde mehr über den Weg.

    Aus meiner persönlichen Sicht dreht es sich in diesen Kreisen nämlich nicht um „Journalismus“, sondern lediglich um den grösstmöglichen Business und Profit in eigener Sache damit.

    Persönliche Erfahrungen mit der „Presse“, speziell mit einer ganz bestimmten Lokalpresse, deren absichtliche Verdrehungen und Falschdarstellungen, die habe ich im Laufe meines Lebens, bereits bei anderen Gelegenheiten, sehr intensiv machen dürfen.

    Unter dem Leitbegriff „Totengräber einer der sportfreundlichsten Städte“, gab es dazu (von mir) in früheren Jahren umfangreiche online-Artikel, Hintergrundanalysen und „Quellen“.

    Zwischenzeitlich alles längst gelöscht, zu den Akten gelegt und es gab tatsächlich mehrere Fälle dieser Art Marke Kampf „klein gegen gross“ bzw. „David gegen Goliath“.
    Wobei der Goliath letzten Endes jedesmal der Sieger geblieben ist.

    Eine lange Abhandlung über die unrühmliche Rolle des sogenannten „Presserates“, der in einem konkreten Fall mal angerufen worden war – die erspare ich mir an dieser Stelle.

    Als ich mal, das war so um die Jahre 1981-82, eine Zeitlang in einem JOURNALISTIK-Studium an der Uni Dortmund eingeschrieben war, hätte ich mir etliche praktische Erfahrungen (mit der schreibenden Zunft) im Traum nicht vorstellen können.
    Die theoretischen Grundlagen des „Journalismus“, die ich in diesem Studiengang erlernen konnte, scheinen in der Praxis inzwischen weitestgehend in Rauch aufgegangen zu sein.

    2018, zu „fake-news“-Zeiten, Hass- und Hetze im Netz und anderswo, darf ich ganz allgemein anmerken – der vielzitierte Begriff „Lügenpresse“ greift noch deutlich zu kurz.

    Es geht, mehr denn je und auf allen Ebenen, nur noch um Einfluss, Macht und um´s Geld.

    Das gesamte Recht dazu – kann man zur Zeit vielleicht noch nicht komplett kaufen.
    Man darf jedoch vermuten, „wir“ sind schon sehr nah dran, genau das zu erleben.
    Beziehungsweise ist auf der Ebene „öffentlich-rechtlich“ gesehen, tatsächlich alles recht klar.

    Eine bekannte Band brachte in einem Song mal das Wortspiel von „Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht“. Gemeint war ein ganz bestimmtes Druckerzeugnis, in dem es andauernd um die Luft- und Meinungshoheit über genau diese aufgeführten Gebiete geht.

    Der dahinterstehende Verlag-Konzern macht Meinung und er hat hierzulande sehr offensichtlich einen grossen Anteil an der Meinungs-Macht.

    Im besagten Fall Artikel „trash“ wurden von einer Spezialabteilung eben dieses Verlages „Spezialsuchmaschinen“ eingesetzt, um eine, ansonsten gar nicht leicht auffindbare, Datei aus dem word wide web herauszufiltern.

    Aufgrund derer dann ein (angeblich) rechtswidriger Inhalt unterstellt worden ist
    = Verstoss gegen das Zitatrecht, verbunden mit einer erklecklichen Geldforderung.

    Umfangreiche Details zu dieser Angelegenheit würden den Leser an dieser Stelle vermutlich massiv überfordern oder vielleicht gar nicht interessieren.

    Wie die Sache vor Gericht praktisch ausgegangen wäre, ist schwer einschätzbar.
    Letzter Stand der „Argumentation“ der Gegenseite im Vorfeld war, dass MEIN Artikel (TTT) „wissenschaftlichen Ansprüchen“ nicht genügen würde.
    Weswegen das aufgezeigte Zitieren unzulässig gewesen sein soll.

    Über sowas hätte man (vor Gericht) bestimmt trefflich und teuer streiten können, aber genau das war es mir zu diesem Zeitpunkt und bei dieser Sache nicht wert.

    Eine zutreffende Weisheit besagt:
    „Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand“

    Bedeutet = sinngemäss ist es ähnlich wie bei schwierig zu bewältigenden nächtlichen Raubüberfällen
    „Lieber um 50 EURO ärmer, als ein Loch in der Brust“

    Die meistens sinnvollste Devise kann also nur lauten:
    „Wenn möglich...vermeiden“

    Genau das war für mich seinerzeit der Beweggrund, lieber gleich ALLE Inhalte auf dem damaligen webserver komplett zu löschen und dann auch noch weltweit einigermassen wirklich „komplett“ verschwinden zu lassen.

    Übrigens ist sowas gar nicht so einfach zu bewerkstelligen und mindestens 2 Institutionen auf diesem Planeten haben die gelöschten Daten dann wohl trotzdem noch zu ihrer Verfügung.

    Ansonsten war damit sehr viel, was ICH über Jahre mal geschrieben hatte, so ziemlich unwiederbringlich weg. Mühsam, sich darüber aufzuregen. Es ist halt so.

    Den nachfolgenden Sachbeitrag „Turnen, Trash, Taekwondo“ habe ich jetzt einfach mal wieder restauriert. Einfach zum Lesen und Nachdenken. Ohne links und Zitate.

    Der geneigte Leser sollte bei dieser Gelegenheit vielleicht noch über folgende (anno 2018 aktuelle) Begriffe nachlesen und nachdenken:


    „Datenschutzgrundverordnung“

    „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“

    „Leistungsschutzrecht“


    Vor allem diejenigen Leser und Schreiber, die (immer noch) glauben, dass ihnen nie etwas passieren kann.

    Weil sie ja gar nichts zu verbergen und bestimmt auch nichts falsch gemacht haben.

    Also immer schön weiter twittern, facebooken, whatsappen, instagrammen...mit Karte zahlen oder wo DU den richtig Falschen unmittelbar ins Netz gehst.

    Vorerst lassen die „Rechteverfolger“ die meisten kleinen Fische erstmal nur zappeln, wie sie wollen.

    Wetten, dass ICH dabei, Stand 2018, ziemlich richtig liege.

    Ich google mit Dir um den Wetteinsatz Deiner Wahl.



    ---

    BRIEF
    Datum 02.04.2011

    H.ABLATT
    z.Hd. Chefredakteur C.S.
    A-S-Platz 1
    2 H


    A-S-Infopool-Rechteverfolgung ./. Gilbert Kapkowski
    oder
    Warum ein „nicht wissenschaftlicher Artikel“ EUR 1.000 Strafe kosten soll…



    Sehr geehrter Herr S,
    liebe Redaktion H.ABlatt,


    man sollte im Leben wirklich nicht alles auf dem „Rechtsweg“ geradebiegen, aber nach der ersten Antwort von A-S-AG „Rechteverfolgerin“ F.P. auf meinen Erklärungsversuch im Hinblick auf „Urheberrechte“ sah ich mich schweren Herzens genötigt, einen Anwalt einzuschalten.

    Zur „Schadensbegrenzung“ kommt also noch eine Anwaltsrechnung dazu.

    Wie strittige Meinungen über „Rechte“ unter dem Strich abgerechnet werden, wenn die Profis ans Werk gehen, ist mir aus einiger Lebenserfahrung bereits vertraut.

    Genau aus diesem Grund möchte ich die ganze Sache ausserjuristisch noch einmal ansatzweise „journalistisch“ aufarbeiten. Deswegen schreibe ich diesen Text an Sie.

    TATSACHE
    Ich habe (als nicht-professioneller) Freizeit-Journalist im Jahre 2007 einen medienkritischen Artikel verfasst und diesen auf der ursprünglichen Webseite www.etftaekwondo.de im Zeitraum 15.September 2007 (Erstellung der Datei) bis schätzungsweise ca. November 2007 veröffentlicht.

    Mein Original-Artikel mit dem Titel „trash“ liegt zum Lesen bei.
    Vielleicht findet er von Ihnen nachträglich irgendwie noch unter journalistischen Gesichtspunkten Beachtung und nicht nur unter rein rechtlichen.

    Ich darf anmerken, dass durch das vollständige Zitieren der thematisch sehr passenden Artikel aus dem H.ABlatt, inclusive genauer Quelle und Verfasser, mein Motiv erkennbar sein sollte, Urheberrechte anderer gerade NICHT zu verletzen.


    Wie ich inzwischen erfahren habe, sollen „Motive“ im Urheberrecht wiederum keinerlei Rolle spielen.

    Sehr viele Leser wird mein Artikel vermutlich nicht erreicht haben, insbesondere nicht, nachdem die besagte Datei „trash.htm“ gar nicht mehr auf der o. g. Webseite verlinkt gewesen ist.

    Seit der Löschung der zugrundeliegenden Kommentar-Startseite war besagter Artikel „trash.htm“ nämlich nur noch äusserst versteckt auf dem server vorhanden.

    Es ist bei der Vielzahl damals gelöschter Dateien von mir einfach nur übersehen worden, auch diese einzelne Datei zu löschen.

    Also im klassischen Sinne war langfristig gar nichts veröffentlicht, sondern allenfalls nur kurzfristig im „rechtlichen“.

    Im Zeitalter der Spezialsuchmaschinen, google-caches und automatischen Web-Archiven ist die Rechtsverletzung vorprogrammiert gewesen.

    Vor ein paar Jahren gab es diese „Suchroutinen“ vermutlich noch gar nicht, aber im vorliegenden Fall erlaubt diese neue Technik in Kombination mit einer passenden Rechtslage der A-S-infopool-Rechteverfolgung den Anspruch auf einen erklecklichen „Schadenersatz“ für genaugenommen GAR NICHTS.

    Denn welcher Schaden soll hier tatsächlich entstanden sein ?

    Die von mir zum Thema passend zitierten Artikel anderer Autoren habe ich nicht in unlauterer Absicht verwendet, sondern umgekehrt allenfalls darauf aufmerksam gemacht.

    Was ja eher „Werbung“ für das online-Lesen des H.ABlattes darstellt.

    Für diese „Nutzung“ über einen, von den Verfolgern hochgerechneten Zeitraum von 3 Jahren+ werden mir jetzt EUR 1.000 in Rechnung gestellt.

    Sie werden mir zugestehen, dass für so einen überraschenden Betrag von EUR 1.000 ein alter Mann lange und oft Zeitungen austragen muss.

    Ich bin zeitlebens immer nur unbezahlter „Hobbyschreiber“ gewesen und habe bislang mit keinem einzigen meiner Artikel Geld verdient.

    Sie können sich Ihrerseits auf den geltenden Stand des Urheberrechtes beziehen und meinen Brief nicht weiter beachten.

    Allerdings habe ich bei Zitaten aus anderen Quellen bzw. Presseorganen noch niemals eine solch drastische „Rechteverfolgung“ erlebt wie jetzt diese aus dem Hause AS.

    Es geht bei dieser Rechteverfolgung wohl mehr um ein neuzeitliches Geschäft, mit denen selbstverständlich nicht die Journalisten, sondern sehr spezielle Verfolger beauftragt sind.

    Ich gebe nur zu bedenken, dass im vorliegenden Fall „grosse“ Journalisten einem ganz kleinen Journalisten sehr unkollegial eins reinwürgen.


    Mit freundlichen Grüssen
    Gilbert Kapkowski



    ANTWORT ?

    KEINE !

  • Literatur von mirDatum21.06.2018 14:00
    Blog-Artikel von gkapkowski

    Die auf der alten Webseite im pdf-Format veröffentlichte "Literatur" von mir...findet man jetzt hier an der folgenden Stelle zum direkten Lesen im web-Format:
    Alte und neue Literatur von mir

    Von Zeit zu Zeit werde ich bestimmt weiterschreiben und Texte an dieser Stelle neu veröffentlichen.
    Nur was und wann das sein wird...ich überrasche mich damit meist immer erst selber.

  • Zur Hölle damitDatum21.06.2018 13:53

    Zur Hölle damit
    Eine Ware Geschichte…
    erstmals veröffentlicht 2012 bei meiner privaten Literatur...überarbeitet 2016



    Irgendwann hatte es auch mich erwischt, der alte Körper versagte und in Folge kam ich in den Himmel.

    Es war zunächst so ungefähr, wie ich mir das immer vorgestellt hatte. Natürlich keine 72 Jungfrauen für jeden, aber so eine Art All-inclusive mit Vollpension.

    Auffallend war nur, dass am Eingang das Schild schon etwas verwittert war und schief hing. In den Gängen und Fluren war nicht besonders viel los.
    Ich kannte niemand von den Leuten, die da rumliefen.

    Das Schwimmbad war geschlossen, im Fitnessraum lagen ein paar verrostete Hanteln herum.
    Irgendwo hing ein vergilbtes Bild mit Bizeps von Mr.Arnold Schwarzenegger drauf. Daneben ein alter Tennisschläger von Boris Becker.
    Der diskrete Charme der 80er wehte durch das Gebäude.

    Der Typ am Empfang – ich weiss nicht, ob der Portier wirklich „Petrus“ hiess oder jemand anderes da rumsass – der war ein bisschen schlecht gelaunt.

    Der Rest war auch so eine Sache – zum Frühstück gab es jeden Morgen nur kalten Kaffee und so eine Art Haferschleim.
    Ab und zu ein paar kalte Bohnen mit fettigen Würstchen. Vermutlich für die Engländer.

    Nach einer Woche hatte ich mir überlegt, mal einen Ausflug in die Hölle zu wagen.
    Das war voll interessant.

    Ich kam da mitten rein in eine Art Vergnügungspalast und unmittelbar in eine Riesenparty mit Sekt, Drops und Rosenkohl (= Wein, Weib und Gesang).
    Die Stimmung war ausgelassen, Essen und Trinken vom Feinsten und ich traf gleich andauernd gute alte Bekannte und dazu noch viele Prominente, die es bereits zu ihren Lebzeiten drauf hatten, wie man eine professionelle Sause veranstaltet.

    Ich staunte, wieviele nette Mädels überall rumliefen. Es gab viel Spass, auch wenn man im früheren Leben nicht grad Herausgeber des Playboy gewesen war oder eine Backstage-Karte für das Geheimnis von Victoria sein Eigen nennen konnte.
    Alle waren total zufrieden und wirklich jeder wurde bestens bedient.

    Als ich dann am nächsten Tag wieder alleine in der Kantine im Himmel sass, wo mittags die Fliegen über dem Suppentopf herumschwirrten, hab ich mir überlegt, ich gehe jetzt mal zu einem Beamten, der hier was zu sagen hat und stell dem eine Frage.

    Als ich nach langem Suchen in schlecht beleuchteten Fluren endlich den lieben Gott in seinem Büro gefunden hatte, guckte der ein bisschen missmutig, als ausgerechnet ICH zur Tür reinkam.

    „Aha, der Gilbert schon wieder !“

    Ich antwortete: „Meister, gestern bin ich, mehr durch Zufall, mal einen Tag in der Hölle gelandet. Da geht die Post aber echt ab.
    Ich wollte nur anmerken, im Himmel sollte der Laden eigentlich ein bisschen besser laufen als in der Hölle, oder ?

    Wie ist das – könnt Ihr wenigstens nicht mal zu Mittag was Vernünftiges kochen ?“

    Sagt der liebe Gott zu mir:
    „Lohnt sich doch nicht – für die paar Leute hier !“

  • Wenn Engel irrenDatum21.06.2018 13:47

    Wenn Engel irren
    von Gilbert Kapkowski 13.Februar 2018


    In einem, etwas abgelegenen, Park standen zwei Steinskulpturen nebeneinander, in Form eines nackten Mannes und einer, ebenso unbekleideten, Frau.

    Die beiden Figuren waren schon etwas verwittert und insgesamt nicht mehr sehr ansehnlich. Was offenbar darauf zurückzuführen war, dass sie bereits seit vielen langen Jahren, ziemlich einsam, in diesem Park herumstanden.

    Niemand von den vorbeigehenden Leuten schien sie besonders zu beachten und so fristeten beide auf ihren Sockeln am Rande eines kleinen Gebüsches ein bescheiden tristes Dasein.

    Eines Tages zur Frühlingszeit schwebte ein Engel vom Himmel herab in den Park, in dem sich gerade kein einziger anderer Besucher aufhielt.

    Der Engel wanderte eine Weile herum und erblickte dann die beiden Skulpturen in Form des nackten Paares.

    Als er davor stand und kein Zuschauer störte, überlegte er sich, dass er diese beiden Figuren doch einmal zum Leben erwecken könnte.

    In der ungewissen Erwartung, was beide dann mit ihrer gewonnenen Freiheit anfangen würden.

    Sprach´s und im selben Moment erwachten beide wie aus einem langen Schlaf.
    Sie schauten sich tief in die Augen, seufzten inständig und sprangen von ihrem Sockel herunter.

    „So sei es“, sprach der Engel. „Ich habe Euch beide zum Leben erweckt und Ihr habt nun eine Stunde Zeit, alles zu machen, was Ihr wollt.
    Ich werde Euch dabei nicht stören. Die einzige Bedingung ist, dass Ihr nach dieser Stunde wieder hier an Eurem alten Platz sein müsst.“

    Die beiden belebten Statuen schauten sich an und lächelten.
    Dass sie nackt waren, schien sie offenkundig nicht im geringsten zu irritieren.

    Sie fassten sich bei den Händen und verschwanden, freudig aufgeregt, in dem kleinen Gebüsch hinter ihren Sockeln.

    Der Engel setzte sich auf eine Bank, die in der Nähe stand und wartete die von ihm gewährte Stunde ab.

    Er konnte nicht sehen, was hinter dem Gebüsch passierte.
    Allerdings war fortlaufend ein ziemlich lautes Gestöhne und der eine und andere Wohllaut unüberhörbar zu vernehmen. Im Busch raschelte es kräftig.
    Ab und zu flog ein Vogel aus dem Gebüsch heraus.

    Als die Stunde vorbei war, erschienen die beiden belebten Statuen vereinbarungsgemäss und Hand in Hand zurück am Platz ihrer Sockel.

    Der Mann streckte und reckte sich ein wenig. Die Frau biss auf ihrer Unterlippe herum und strich sich, etwas verlegen, die langen Haare aus dem Gesicht.

    Der Engel musterte beide ausgiebig.

    Sie waren offensichtlich erschöpft von ihrer Tätigkeit in der letzten Stunde.
    Beide waren ausser Atem, einigermassen verschwitzt, dabei aber ersichtlich glücklich. Was dem Gesichtsausdruck eindeutig zu entnehmen war.

    „Hmmh“, sagte der Engel. „Mir scheint, diese Stunde scheint sich sehr gelohnt zu haben. Ich kann nur ahnen, wie schön das für Euch beide gewesen sein muss.
    Ich finde, das sollte irgendwie noch nicht zu Ende sein.
    Wisst Ihr was – Ihr bekommt von mir noch eine weitere Stunde.“

    Die beiden Statuen schauten sich eindringlich an.

    „Gut“, sagte die Frau zu der männlichen Statue,
    „dann machen wir das in der nächsten Stunde aber genau andersherum.“

    „Wie ist das zu verstehen ?“ fragte der Engel.

    „Ganz einfach. Jetzt hält ER die Taube fest.
    Und ICH scheisse ihr auf den Kopf.“

  • LebensweisheitenDatum21.06.2018 13:45

    Lebensweisheiten
    von Gilbert Kapkowski 2017
    Darüber Nachdenken schadet nicht…
    Aber „Nicht-gross-Nachdenken“...schadet (dem Verursacher) vielleicht auch nicht unbedingt




    AUF DER SUCHE NACH SICH SELBST

    Ein Weiser namens Otto... berichtete einstmals Folgendes über einen (jungen?) Mann:
    „Er war auf der Suche nach sich selbst“

    Dazu gab der o. g. Weise den Ratschlag:
    „Ruf doch einfach mal bei Dir an. Vielleicht bist Du ja grad zu Hause“



    DIE NADEL IM HEUHAUFEN FINDEN

    EIN Tipp zur Optimierung des Suchergebnisses:

    „Zünde den Heuhaufen an, warte bis er abgebrannt ist, fege die Asche weg,
    schau genau auf den Boden und lass Dich überraschen,
    ob Du trotzdem noch einen Magneten benötigst“



    DEN HEUHAUFEN FINDEN...IN DEM SICH DIE NADEL VERBIRGT

    Auch wenn es jetzt (für das geistige Auge des Lesers) etwas kompliziert wird...

    „Nicht stehenbleiben. Gehen Sie bitte weiter.
    Hier gibt es absolut NICHTS zu sehen“



    WEITESTGEHEND AUSSER GEFAHR
    Diese Weisheit geht auf den berühmten Unterhaltungskünstler William Claude Dukenfield (W.C..Fields) zurück
    Sie wurde in einem seiner Filme praktisch dargestellt

    „Wir fallen 500 Meter tief. Aber keine Sorge, das macht überhaupt nichts.

    499 Meter sind vollkommen ungefährlich.

    Erst der letzte Meter...ab dem könnte es möglicherweise etwas schwierig werden“




    NACH MIR DIE SINTFLUT

    Vor langer Zeit soll GOTT auf dem Planeten ERDE eine grosse FLUT verursacht haben.
    Diese sollte der Vernichtung einer sündigen Menschheit dienen
    und nebenbei auch der Um- oder Neugestaltung der ursprünglichen SCHÖPFUNG (Gottes).

    Nach vorliegenden historischen Aufzeichnungen war geplant, dass dabei nur eine kleine Anzahl geflüchteter Menschen, sowie eine Auswahl von ihnen verwahrter Tiere, in einer hölzernen ARCHE überleben. Die genauen Anweisungen sollen direkt vom Verursacher der Flut gekommen sein.

    Nicht eindeutig belegbar ist ein PROTEST der Mehrheitsfraktion der damaligen Menschheit oder von bereits anerkannt tätigen Artenschützern, Gleichstellungsbeauftragten und Fluchthelfern.

    Gegen die ÜBERFLUTUNG, die auch eine grosse Anzahl definitiv „nicht sündiger“ Tier-Lebewesen zu einem gewaltsamen Tod verurteilt hatte.

    Es ist in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht beweisbar, ob das Leitmotto

    „Mit mir wird es keine Obergrenze geben“

    auf tatsächlich göttliche Eingebungen zurückzuführen ist.


    ZUR ERLÄUTERUNG
    Es soll zu früheren und mobilfunkfreien Zeiten DIREKTE Verbindungen zu GOTT gegeben haben.
    Wie zum Beispiel...“Sprechende brennende Dornenbüsche“...“Engel als Überbringer von Nachrichten“...
    “Rauch- und Feuersäulen“...“Göttliche Erscheinungen im Traum“...

    ...sowie in einem Fall das Auftreten von GOTT persönlich, der sich kämpferisch als „Ringer“ betätigt hatte
    und dabei einen menschlichen Gegner namens JAKOB nicht besiegen konnte.
    Trotz einer angeblich regelwidrigen Attacke im Verlauf der mehrstündigen sportlichen Begegnung.

    Eine ähnliche Auseinandersetzung, die allerdings 12 Tage und 12 Nächte dauerte und auf einem anderen Planeten stattfand, ist in der Geschichtsschreibung über den gottähnlichen Urvater der Klingonen bekannt.
    Genannt Kahless der Unvergessliche.




    KLEINE WIRKUNG – GROSSE URSACHE

    Klassische astrophysikalische Theorien besagen,
    dass es vor langer Zeit einen URKNALL gegeben haben soll.

    Moderne soziologische Theorien wiederum besagen, dass es sehr viele Menschen geben soll,
    die DEN SCHUSS nicht gehört haben.

    Beides kann man GLAUBEN. Oder auch nicht.

    Es gibt derzeit keine exakt nachvollziehbare wissenschaftliche Methode, mit deren Hilfe man die grundlegenden Thesen beider Theorien mit den Naturgesetzen oder anderen bedeutenden juristischen Vorlagen überein bringen könnte.

    Insofern gilt nach gegenwärtigem Kenntnisstand die folgende Aussage:
    „Das jüngste Gericht ist nur ein Gerücht“



    PRAKTISCHE MERKSÄTZE FÜR DEN ALLTAG
    Zum EIN- oder UNTER TAUCHEN...in Tiefen der Sprache


    Bitte unbedingt beachten, bevor einem hier die Luft wegbleibt:
    „Ein Taucher, der nicht(s) taucht, taugt nichts“

    ..

    Diese Weisheit taucht überhaupt nichts. Obwohl sie gut klingt.
    „(Der bekannte Taucher) HANS HASS war nicht der Erfinder der HASS-SPRACHE

    ..

    Manches darf man niemals umgekehrt lesen oder denken.
    Es könnte als politisch unkorrekt gelten und man steht als Weis(s)er dann echt im REGEN.
    „EIN NEGER MIT GAZELLE ZAGT IM REGEN NIE“

    ..

    Schreiben Sie den nachfolgenden Satz auf einen kleinen Zettel
    und überreichen Sie diesen Text dem lesekundigen Sexualwunschpartner Ihrer Wahl:
    „BITTE LÄCHELN SIE...wenn Sie mit mir schlafen wollen“
    ..

    Vorausgreifende Abwehr gegen einen solchen Annäherungsversuch:
    Lächeln Sie und schreiben vor Rückgabe des Zettels
    folgenden Satz auf die Rückseite:
    „NEIN DANKE. Sie sehen leider so aus wie mein(e) zukünftige(r) Verflossene(r)“

    ..

    Wie erkennt man den typischen POLITIKER des öffentlichen Vertrauens ?
    Ein Politiker denkt, redet und handelt üblicherweise nach folgender Grundregel:
    „ICH rufe heute mit allem Nachdruck zu dem auf...
    ...was ICH gestern mit derselben Entschlossenheit bekämpft habe“

    Oder umgekehrt.

    Es wird enorm viel dafür getan,
    dass die aufgezeigte Regel vom Publikum jedesmal ÜBERSEHEN
    und am besten sehr schnell VERGESSEN werden soll.

    WARNUNG
    Fallen Sie in diesem Zusammenhang niemals auf den Begriff der „Lernfähigkeit“ herein.
    Das Geschwätz von gestern ist dasselbe Geschwätz, wie das von heute oder das von morgen.

    Einen halbwegs ehrlichen Politiker erkennt man folgendermassen:
    Wenn er (oder sie) „GUTEN MORGEN“ sagt, dann wurde zunächst nur zwei Mal gelogen.

    ..

    Zwei der gefährlichsten Worte in fast jeder Lebenslage?
    „KEIN PROBLEM“

    ..

    Dies ist ein wandelbares literatisches Werk – Ergänzungen-Nachträge-Änderungen durch den Autoren vorgesehen – Letzter Stand 13.02.2017

    Fortsetzung folgt !?

  • EINE KLEINE GESCHICHTE ÜBER ZEIT UND RAUM
    von Gilbert Kapkowski 2017


    Mit der Zeit wurde es der ZEIT plötzlich langweilig.

    Sie hatte sich seit einiger Zeit überall, andauernd und nirgends im RAUM bewegt.
    Bis ihr auffiel, dass sie immer langsamer verlief, umso schneller sie unterwegs war.

    Trotz enormen Tempos war es zum Einschlafen damit.

    Um sich nicht unnütz selbst (also als Zeit an sich...) totschlagen zu müssen, überlegte sie sich, dass sie doch einfach mal den RAUM fragen könnte.

    Nach seiner Meinung.

    Oder was der so mit seiner Zeit anzufangen weiss.

    In einem gewissen ZEIT RAUM.

    Der RAUM dehnte und streckte sich ein bisschen.
    Als Antwort zu den Fragen der Zeit kam von ihm eine sehr lange, breite und hohe Ausführung.

    Darüber, dass er sich insgesamt vor allem zeitlos leer fühlen würde.

    Ausserdem müsse er sich andauernd für alles und jeden ungefragt krumm legen.
    Für was anderes hätte er überhaupt keine Zeit. Dafür lässt ihm angeblich niemand Raum.

    Die ZEIT fand das alles immer langweiliger.
    Aus ihrer Sicht war der Raum ein grundlegend hohler Typ, mit dem sie sich eine Zeit lang nutzlos abgegeben hatte.

    In dieser Geschichte war es an der Zeit, zu verschwinden.

    Besser als sie fortlaufend zu verschwenden.

  • ES GEHT WIEDER AUFWÄRTS Datum21.06.2018 13:35

    ES GEHT WIEDER AUFWÄRTS
    Ein Märchen aus dem wahren Leben..von Gilbert Kapkowski 2017.


    Es war einmal...ein WURSTSALAT.

    Der hatte es sich im Magen von einem gewissen Hans Schmidt einigermassen gemütlich gemacht.

    Nachdem er von besagter Person heisshungrig verschlungen worden war und seinen Weg durch die Speiseröhre weiter hinab in die nachfolgenden Gefilde des Verdauungstraktes gefunden hatte.

    Nun lag dieser Wurstsalat dort fett, breit und zufrieden und wartete auf seine weitere Zukunft.

    Es schien, dass er es sich in den diversen Magensäften noch eine Weile gut gehen lassen würde.

    Links und rechts neben ihm gärte es aber schon ein wenig.
    Dort lagen eine Menge halbverdaute Fleischklopse, Käsehäppchen und anderes Zeug herum.

    Eine bunte Mixtur. So ganz besonders gut schien sich das alles nicht zu vertragen.
    Manchmal blubberte es im Gedärm. Über den Geruchspegel berichtet man hier besser nichts.

    Die Zeit verflog und dem Wurstsalat fehlte es ein wenig an Unterhaltung.

    Plötzlich machte es ZWOSCH...und ein kleines braunes Etwas kam durch die Öffnung an der Decke hereingespritzt.

    Es landete mitten auf dem Wurstsalat.

    „Hey, sprach der Wurstsalat, wer bist DU denn ?“

    Der braune Winzling entgegnete:
    „Ich bin ein JÄGERMEISTER und wurde gerade vom MEIER ausgegeben“

    Es machte erneut ZWOSCH...zwei weitere braune Gesellen platzten in die Versammlung.

    „Aha, meinte der Wurstsalat, es gibt also noch mehr von Deiner Sorte“

    ZWOSCH...machte es schon wieder.

    Ein etwas grösserer Platsch, ganz in gelb, kam schäumend herein.

    „Und, fragte der Wurstsalat, was stellst Du denn dar ?“

    „Ich bin ein halber Liter BIER. Den hat der MEIER grad ausgegeben.
    Da kommen gleich bestimmt noch ein paar mehr hinterher“

    Und genau so war es.
    Innerhalb der nächsten halben Stunde gab es ein ziemliches Gedränge von Richtung oben.

    Noch bevor der Wurstsalat wieder so richtig zur Besinnung kam, gab es ein weiteres ZWOSCH
    und kurz nacheinander rauschten 6 verschiedene neue Gestalten herein.

    „Wer seid Ihr denn jetzt schon wieder ?“

    „Also ich bin ein DOPPELKORN, vor mir kamen drei SAMBUCAs und die beiden Typen da hinten, die so komisch riechen, das sind OUZOs aus Griechenland“

    „Lasst mich raten, sagte der Wurstsalat, Euch alle hat schon wieder der MEIER ausgegeben“

    Noch bevor die Neuankömmlinge dazu was entgegnen konnten, machte es erneut ZWOSCH.

    Ein Schwall lieblicher CHAMPAGNERCOCKTAIL sauste in den Magen hinein und pladderte perlend über den Wurstsalat. Auch der Rest der Anwesenden wurde ordentlich nass gemacht.

    Alle hatten sich inzwischen im Magen munter vermischt.

    Der Platz wurde tatsächlich etwas eng.
    So ganz gemütlich fühlte sich der Wurstsalat nicht mehr dabei.

    Auch seine Lust, jedem neuen Besucher Fragen nach dessen Herkunft zu stellen,
    hatte stark nachgelassen. Die ganze Sache verlief offenkundig immer nach demselben Schema.

    „Leute, meinte der leicht angeheiterte Champagnercocktail,
    ich bin zwar einer von der billigen Sorte,
    aber der MEIER, der hält den Schmidt andauernd so schön im Arm.
    Der schmeisst in der Kneipe eine Runde nach der anderen“

    Dem Wurstsalat wurde es endgültig zuviel.
    Dieses Gedränge hier unten war inzwischen nur noch zum Ko....

    Er drückte alle anderen energisch an die Seite und richtete sich mächtig auf.

    „PLATZ DA !

    Ich muss ganz schnell wieder nach oben.

    Und diesen MEIER, den gucke ich mir dann gleich mal genauer an !“

  • Herzlichen Glückwunsch, Anna B.
    oder
    Es fing so harmlos an
    von Gilbert Kapkowski 25.Mai 1974 übertragen am 20.12.2017


    Geburtstagsfeiern sind wie dazu geschaffen, um allen berufsmässigen Halbidioten kontinuierlich den Nerv zu töten.

    Selbstverständlich wird es niemanden sonderlich interessieren, was ausgerechnet ICH zu diesem Thema zu sagen habe, aber... - ach was.

    Es war Freitag, nicht unbedingt der 13. oder gar der Jahrestag des grossen Börsenkrachs, doch leider der x-te Geburtstag von Anna B., die ganz zufälligerweise vor mehreren Jahren genau an diesem Tag, im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Mutter verlassen hatte.

    Dieses, von Gott und der Welt, längst zu den Akten gelegte Ereignis, diente nun als fadenscheiniger Vorwand, den Tag der Wiederkehr eben desselben als solchen feierlich zu würdigen.

    Ich kenne Anna B. überhaupt nicht, aber schliesslich kenne ich ja jemand, der jemand kennt, der Anna B. kennt und das war Grund genug, mich davon zu überzeugen, dass die Feste fallen müssen, wie sie gefeiert werden und ich als geladener Gast nicht unbedingt entsichert zu sein brauche.

    „Keine Feier ohne Meier“ wurde mir gesagt.
    Ich war so dumm, das gleich als Einladung aufzufassen.
    Das Unheil nahm seinen Lauf.

    Gleich als ich kam, kam ich auch schon zu spät, was jedoch geraume Zeit niemandem auffiel.

    Weil die Gastgeber nur mit Schwierigkeiten, jedoch nicht mit meinem Erscheinen gerechnet hatten.

    Mein kleiner grüner Mann im Ohr riet mir zur Verzögerungstaktik.
    Ich sagte ihm, er solle das Maul halten. Doch er tat´s nicht.
    Ich übrigens auch nicht.

    Eine halbe Stunde harrte ich, innig in mich selbst versunken und den Problemen dieser Welt konsequent den Rücken zudrehend, vor der Tür aus
    und widmete mich in intensivster Form der Überlegung, ob ich eben diese fallen lassen sollte.

    Um stattdessen, lieber gleich als später, mit besagter Tür ins Haus zu fallen. Die Musik gefiel mir nicht.

    Taktlos trug ich meine soziale Entfremdung zur Schau und vergass natürlich zu klingeln. Vorsichtig schlich ich die Treppe hinab, immer dem Schlamassel und der Musik nach.

    Niemand sah mich – dachte ich, denn ich denke oft.
    Das sollte mir noch schlecht bekommen.

    Kaum hatte ich mit lässiger Eleganz die Kellertür geöffnet, hinter der jener düstere Raum liegen musste, in dem die Erinnerung an längst verjährte Vorfälle wachgefeiert wurde – da ward´ es plötzlich furchtbar leise und jemand hielt so etwas wie eine Rede.

    „Liebes Geburtstagsdings, wir haben uns heute hier versammelt, um...“

    In diesem Moment hatte der Vortragende mich entdeckt, so mitten in der Tür völlig ohne Deckung und überhaupt ohne alles. Gierige Blicke von allen Seiten.

    „Guten Abend“, plauderte ich wohlerzogen schweisstriefend, „ich bin der Gasmann und soll die Milchrechnung kassieren“.

    Kein Mensch hat gelacht.

    Ausser mir natürlich.

    Später, viel später, als ich endlich aus der Ohnmacht erwacht war, in die man sich in einer solchen Situation am besten rettet, begegnete ich Anna B. zum zweiten Mal. Und ich hatte gedacht, ich wäre auf alles vorbereitet.

    „Mensch, wie kannst Du das denn machen“, zischte sie erbost, „komm´ bitte gefälligt eher und wenn, dann nicht nach System Hauruck“.

    Im Hintergrund gab es wieder Musik.
    Die Rumpy Dumpy Big Band spielte, lauter als erlaubt, „Roll `em over, Doofer“.

    Irgendjemand lachte und warf mir eine Salzstange ins Gesicht.
    Sie schmeckte auch so.

    Ich versuchte mich herauszureden.

    „Es liegt an der gruppenpsychologisch unkalkulierbaren intellektualisierten Formalkonstante, deren ablaufspezifische Funktion im unbedingten Zusammenhang mit der allgemeinen sozialen Unsicherheit informeller Beziehungssysteme gesehen werden muss, um demzufolge eine empirisch exakte Analyse in das Gesamtbild einer sozialisationstechnischen Geburtstagsfeier integrieren zu können“.

    „Quatsch“, sagte Anna B. und tippte sich vielsagend genau da hin.

    Erneut warf mir jemand eine Salzstange ins Gesicht und brüllte aus vollem Hals „Halt´s Maul, Paul“.

    Ich tat´s aber immer noch nicht.

    Während ich mich mit Anna B. noch immer vergeblich über Wert und Unwert asozialer und bsozialer Beziehungen zu verständigen versuchte und schliesslich die Diskussion bei der Relevanztheorie über den biochemischen Aufbau südaustralischer Schleimschnecken angelangt war, veranstalteten die Spezialisten im Hintergrund für den Rest der Fete muntere Spielchen wie Sackhüpfen, Eierlaufen und DrehteuchnichtumderPlumpsackgehtrum.

    Es sollen sogar Leute dagewesen sein, die richtig getanzt haben.
    Mir graut bei dem Gedanken, wie wenig Beherrschung doch manche Menschen haben.

    Es war schliesslich nicht genau zu klären, ob und warum meine Anwesenheit ihre Berechtigung hatte.

    Schliesslich hatte sie ja auch eigentlich keine.

    Die ganz Zeit stierte mich ein gleichaltriger Typ mit einem irren Blick an.
    Der Kerl sah total verschlufft aus, wirkte ein bisschen abgenutzt um´s Kinn rum und war mir nicht ganz geheuer.

    Als ich winkte und „huhu“ rief, machte er genau das Gleiche.

    Der Bursche gefiel mir nicht.
    Anscheinend gefiel er niemanden der Anwesenden und das beruhigte mich.

    Bei passender Gelegenheit fragte ich Anna B., wer der Knabe eigentlich sei.
    Denn es war bei dieser Geburtstagsfeier meist zu dunkel, um alles zu erkennen.

    „Na bitte“, entgegnete sie, „das ist ein Spiegel, was denn sonst ?“.

    Es blieb den anwesenden Gästen nichts anderes übrig, als sich mit den bestehenden Tatsachen abzufinden.

    Dann erschien das Überfallkommando.

    Ich bot den grossen grünen Männern noch ein paar harte Sachen an.
    Ich war sehr schlagfertig bei den nachfolgenden Diskussionen.

    Der durchschlagende Erfolg, meinerseits, blieb jedoch aus.

    Hinterher gab es noch warmes Bier.
    Einer der netten Polizisten erzählte schmutzige Witze.

    Als wir endlich auf der Wache ankamen, schmerzte mir der Kopf vor Lachen
    und von einem Hieb mit einer Bierflasche.

  • Gilli´s kleine Bibliothek – Das Original
    Zusammenstellung aus meinem Bücherregal im Jahr 1978
    Lesen Sie genau. Dann ist vielleicht zu verstehen, was uns der Autor damit sagen wollte



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    MEUTEREI AUF DER BOUNTY
    Der erste unverfälschte Tatsachenbericht
    über die wilden Streiks 1974/75 auf der heute
    schon legendären, mittlerweile stillgelegten,
    schwimmenden Schokoladenfabrik
    von J.Williams
    DM 6.90


    DAS GLASPERLENSPIEL
    Alles über den neuen und sensationellen
    Ballsport aus den USA
    Technik – Taktik - Training
    von H.Hesse
    DM 0.97


    ES MUSS NICHT IMMER KAVIAR SEIN
    Ein Kochbuch für besonders Anspruchslose
    von J.M.Simpel
    DM 0.05


    GRUPPENBILD MIT DAME
    Ein kleiner Fotolehrgang für Anfänger
    von H.Böll
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    DER SCHUT
    Erstickt unser Planet im Müll ?
    Neue Thesen des weltbekannten Umweltforschers
    (Preisermässigung wegen geringfügiger Rechtschreibfehler)
    von Karl May
    DM 3.95


    DIE BLECHTROMMEL
    Kinderspielzeug selbstgemacht
    Eine Anleitung zum Basteln
    von G.Grass
    DM 4.80


    DIE NONNE VON MONZA
    Die Höhepunkte und Niederlagen der berühmten
    Rennfahrerin – reich bebildert
    von J.Player
    DM 16.50


    DAS BERMUDA-DREIECK
    Neue Enthüllungen im Fall Pythagoras
    Ist der Lehrsatz des Euklid überholt ?
    von Ch.Berlitz
    DM 1.95


    ONKEL TOM´S HÜTTE
    mit einem Vorwort von G.Flohr
    Ein sensationeller Report über die Lieferschwierigkeiten
    bei den Hoesch Hüttenwerken
    und die Auswirkungen auf die Baubranche
    von H.B.Stowe
    DM 11.15


    ALS WÄR´S EIN STÜCK VON MIR
    Tips und Ratschläge für Amputierte
    von C.Zuckmayer
    DM 0.95

  • Die grosse SchweinereiDatum21.06.2018 13:25

    Die grosse Schweinerei
    von Gilbert Kapkowski 1972

    Vier schweinische Kurzgeschichten, die jahrzehntelang als Handschrift verschollen gewesen waren...
    ...wiederentdeckt und neu ins Unreine geschrieben am 23.Februar 2018



    PIGGY 1

    Die Natur hatte ihren grossen Fehler endlich eingesehen und den Schweinen die Herrschaft über die Erde gegeben.

    Eines Tages kam Schweinefrau dahinter, dass ihr Mann sie mit einem anderen Schwein betrog.

    Als sie ihn zur Rede stellte, bekam er allerhand schlimme Ausdrücke an den Rüssel geworfen.

    „Wie kannst Du so etwas Ordinäres grunzen !“ beschwerte er sich schliesslich.

    Doch seine Frau antwortete nur:
    „Du bist der grösste Mensch, den es je gegeben hat !“

    (Womit bewiesen wäre, dass auch der grösste Mensch nur ein Schwein ist)



    PIGGY 2

    Ein Mann lehrte einmal einem Schwein das Sprechen.
    Mit der Hoffnung, dass ihm dies nützlich sein könnte.

    Das Erste, was das Schwein dann äusserte, war die Frage:
    „Warum hast Du mich jahrelang zur Sau gemacht ?“

    Am nächsten Morgen brachte der Mann das Schwein zum Schlachthof.



    PIGGY 3

    Als der Krieg endlich vorbei war, beschlossen die überlebenden armen Schweine die ganze zugrundeliegende Schweinerei dahingehend umzuwandeln, dass sie in Zukunft das Futter gerechter verteilen wollten.

    Allerdings gab es, auch nach diesem Beschluss, noch einige Schweine, die mehr zu sagen und zu fressen hatten als andere.

    Aber im Grossen und Ganzen ging es allen besser und es bestand kein Zweifel, dass eines Tages alle schweinischen Probleme gelöst sein würden.

    Doch es fanden sich ein paar mächtig einflussreiche Schweine zusammen,
    die sich mit den bestehenden Verhältnissen nicht abfinden wollten.

    Sie redeten vom Alleinanspruch des Volkes auf das Futter und riefen die Revolution von oben nach unten aus.

    Die alle unterdrückten Schweine endlich befreien sollte.

    Die armen Schweine grunzten und wunderten sich über die Anordnung, dass sie auf einmal alle gleich arm sein sollten.

    Davon ausgenommen selbstverständlich die, die die Revolution ausgerufen hatten.

    Damit hatte die ganze Schweinerei wieder einen neuen Anfang genommen.



    PIGGY 4

    Als Gott das Schwein erschaffen hatte, fragte er es:
    „Was wirst Du als Erstes tun ?“

    Das Schwein antwortete:
    „Oh Herr, ich werde alle Deine Feinde erschlagen und Dir dann einen prächtigen Tempel bauen, in dem ich Dir jeden Tag opfern und huldigen kann.“

    Gott fragte weiter:
    „Und was gedenkst Du für Deine Angehörigen zu tun ?“

    Das Schwein entgegnete:
    „Oh Herr, ich werde einen grossen Schweinestall einrichten, in dem Dich die ganzen armen Schweine auf dieser Welt anbeten sollen und die meisten Schweine in grosser Bescheidenheit leben werden.
    Besonders die Unwürdigen.“

    Die nachfolgende letzte Frage Gottes ist absichtlich nicht authentisch überliefert und auch eine exakt belegbare Antwort des (männlichen) Schweins
    würde saumässig sensible religiöse Befindlichkeiten berühren.

    Gott soll das Schwein dann noch gefragt haben:
    „Wie soll es DIR persönlich dabei eigentlich ergehen ?“

    Das Schwein soll folgendermassen ausführlich geantwortet haben:
    „Tja, Chef – die meisten dummen Schweine sind nicht in der Lage, die von Dir geschaffene Schweinerei auf diesem Planeten ordentlich zu verwalten.

    Deswegen wird es im Laufe der Zeit immer wieder zu grossen Schlachtfesten kommen. Und wirklich niemand will schuld an einer Sauerei gewesen sein.

    Ich werde also in den süssen Apfel beissen müssen und mir und den eingesetzten untergebenen Schweinen meiner Regentschaft immer die besten Plätze am Trog sichern.

    In dem einen Land der besonders grossen Schweinezüchter wird das durch ein Grunzgesetz geregelt.
    Ich schwöre darauf, so wahr ich mir Schweinchen Schlau dabei helfe.

    In anderen wüsten Ländern, in denen jedes Schwein durch Dein, also Gottes Wort, als unrein erklärt worden ist, werde ich alle meine Schweinereien hintenrum und im Verborgenen abziehen.

    Auch in einem grossen Schwein steckt von Natur aus meist nur ein kleines Dreckschweinchen.

    Ich persönlich möchte aber lieber ganz gewiss ein Glücksschwein sein.

    Für die vielen anderen dummen unglücklichen Schweine bleibt eine ungewisse Hoffnung auf das Glück...
    ...mit einer grossen Anzahl von jungfräulichen Säuen in der Ewigkeit.

    Die erst durch´s Dorf getrieben werden und danach, jenseits der irdischen Ferkeleien, allen Ebern und Wildschweinen willig zur Verfügung stehen müssen.

    Zumindestens denen, die an den ganzen Schweinskram GLAUBEN.“

  • DepressionenDatum21.06.2018 13:22

    Depressionen
    von Gilbert Kapkowski 24.02.2018


    Als die Pest in das Behandlungszimmer des Arztes eintrat, fiel diesem die grosse Niedergeschlagenheit seines Patienten sofort ins Auge.

    „Was kann ich für Sie tun ?“ fragte der Mediziner.

    Die Pest kam gleich zur Sache.

    „Herr Doktor, es geht mir nicht gut. Ich fühle mich entsetzlich niedergeschlagen.
    Offensichtlich werde ich nirgendwo wirklich gebraucht.

    Es scheint, ich bin allgemein völlig nutzlos und deswegen kann ich auch meine Arbeit nicht mehr so richtig erledigen. Was hat das alles noch für einen Sinn ?“

    Der Arzt runzelte die Stirn, überlegte kurz und entgegnete:
    „Nun ja, aus rein medizinischer Sicht hätte ich sicherlich ein passendes Medikament für Sie.

    Da wir jedoch, in gewisser Hinsicht, so etwas wie Kollegen sein könnten,
    würde ich Ihnen zunächst Folgendes gegen Ihre Depressionen vorschlagen:

    Sie müssen einfach mal wieder unter die Leute !“

  • © Gilbert Kapkowski 2012 und viele Jahre davor
    Gilli´s Kleine Bibliothek – Die Fortsetzung
    Weisheiten, auf deren Zusammenfassung die Welt gewartet hat…
    …und Danke an meinen Papa, denn der hatte oft einen passenden Spruch zur Lage anzumerken
    Dies ist ein wandelbares literarisches Werk – Letzter Stand 17.02.2012 – Ergänzungen-Nachträge-Änderungen vorgesehen



    P(R)OLOG
    Es war einmal vor langer langer Zeit…da erzählte mir einer meiner Freunde…
    „ICH – kann ALLES“

    Meine Antwort…
    „Wenn DU ALLES kannst, dann kannst Du mich gleich mal…“



    DAS GLÜCK
    „Du denkst bereits, Du hast das Glück – da zieht die Sau den Arsch zurück“




    AUSTAUSCH VON MENSCHLICHER WÄRME
    „Der Mensch ist ein Durchlauferhitzer.
    Oben kommt kaltes Bier rein – unten warmes Wasser raus“




    DIE WAHRHEIT ÜBER FRAUEN
    „Wenn man(n) schlecht zu Frauen ist – dann sind sie gut zu einem“




    LEBENSWEISHEIT Nr. 1
    „Die Freunde von heute sind die Feinde von morgen“




    LEBENSWEISHEIT Nr. 2
    „oder umgekehrt“




    DIE DREI EWIGEN GESETZE
    „Regel Nr. 1 VERTRAUE NIEMAND
    Regel Nr. 2 RECHNE MIT DEM SCHLIMMSTEN
    Regel Nr. 3 MACH ES LIEBER SELBST“







    ÜBERRASCHENDE WENDUNG
    „Du kannst es drehen und wenden, wie Du willst – Dein Arsch bleibt immer hinten“




    GARTEN DER LIEBE
    „Menschen sind wie Blumen. Die Frauen verblühen und die Männer verduften“




    DIE ECHTEN ATZEN
    „Ich habe sechs Freunde. Die sind nur neun Millimeter gross.
    Aber dafür unheimlich schnell“




    TIERLIEB
    „Was heisst MENSCH auf kätzisch übersetzt ?
    DOSENÖFFNER“




    IN DEUTSCHLAND HERRSCHT ORDNUNG
    „Wer in diesem Land nachts ein brennendes Haus bemerkt und FEUER, FEUER
    und um HILFE ruft, sollte sich nicht wundern, wenn zur Rettung nicht die
    Feuerwehr kommt, sondern die Polizei, um eine Verhaftung wegen Ruhestörung
    vorzunehmen“




    AUS DER KÜCHE MEINER MUTTER
    „Manche Menschen sind wie Koteletts. Von allen Seiten bekloppt“




    MEDIZINISCHES
    „Nicht jeder grosse Aufschneider ist ein guter Chirurg“




    ERFOLGSREZEPT VON DIETER UND ANDEREN PRÄSIDENTEN
    „Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund.
    Heute sind wir schon einen Schritt weiter“





    FREIHEIT
    „Wer im Glashaus sitzt, sollte mit Steinen schmeissen.
    Der Durchblick wird auf jeden Fall besser“




    AUFKLÄRUNG ÜBER PLEITEN DER WELTGESCHICHTE
    „Warum heisst es STAATSBÜRGER ?
    Weil der Betreffende für den Staat bürgt !“




    POLITIK FÜR ANFÄNGER
    „Der Arbeiter heisst Arbeiter, weil er arbeitet.
    Der Unternehmer heisst Unternehmer, weil er was unternimmt.
    Würden die Arbeiter was unternehmen, dann müssten die Unternehmer arbeiten“




    POLITIK FÜR FORTGESCHRITTENE
    „Was ist das Positive daran, wenn irgendwo ein Atomkraftwerk hochgeht ?
    In dieser Gegend werden die Grundstücke billiger !“




    POLITIK FÜR EXTREM FORTGESCHRITTENE
    „Die Leute, die das GELD erfunden haben, hatten sofort mehr davon als alle anderen“




    ERSTSEMESTER DER KREATIVEN
    „Die Kunst ist es, sie als solche zu verkaufen“




    LIEBE MIT TRAUSCHEIN
    „Verliebt – Verlobt – Vertan“




    ODER AUCH OHNE TRAUSCHEIN
    „Lieber eine Blinde im Bett, als eine Taube auf dem Dach“






    DIE GOLDENEN BONNER JAHRE
    „Was war bis zur Wiedervereinigung SINN und ZWECK der BUNDESWEHR ?
    Sie sollte den Feind solange an der Grenze aufhalten, bis das Militär gekommen wäre“




    MAHLZEIT
    „Komm, sagte die Schlange zum Kaninchen, ich lade Dich zum Essen ein.
    Das ist aber nett, antwortete das Kaninchen und fragte, was gibt es denn ?
    DICH !“




    PRESSE MACHT DRUCK, NICHT SINN
    „Ich war wochenlang unterwegs gewesen.
    Als ich wieder nach Hause kam, fand ich dort die Zeitungen, die ich damals alle nicht
    gelesen habe. Ich sah sie durch und stellte fest, wie wenig ich verpasst hatte“




    DER AVERSIONS-APPETENZ-EFFEKT
    „Nicht doch !!!
    Doch nicht ???“




    BUNGA BUNGA FRAGE
    „Was wären böse alte reiche Männer ohne dumme schöne junge Frauen ?
    Wenig attraktiv !“




    BUNGA BUNGA FRAGE 2
    „Was wären nette alte arme Frauen mit intelligenten attraktiven jungen Männern ?
    Ein Phantasieprodukt !“




    DER ZAUBERSPIEGEL
    „Du stehst vor dem Spiegel und fragst: Spieglein, Spieglein an der Wand,
    wer ist der-die Schönste im ganzen Land ?
    Der Spiegel antwortet: Geh mal einen Schritt an die Seite, ich sehe nichts“







    HINWEISSCHILD IM BÜRO EINES TECHNISCHEN DIREKTORS
    „Ein Griff und schon geht die Sucherei los“




    BLOSS KEINE PANIK VERBREITEN
    „Als die Bombe eingeschlagen hatte, war eigentlich nicht besonders viel passiert.
    Es gibt eine Menge Leute, die wachen morgens auf und merken gar nicht,
    dass sie schon tot sind“




    ELTERNRATGEBER
    „Kinder kriegen, heisst – sein Leben nach Leuten einrichten,
    die man noch gar nicht kennt“




    OPTIMISMUS
    „Als ich den Galgen sah, freuten wir uns beide.
    Die Schlinge fiel mir um den Hals“




    WAHRER SPORTSGEIST
    „Es reicht nicht, wenn ICH gewinne.
    Alle anderen müssen auch noch verlieren“




    EPILOG
    Erkenntnis des Zeitgeistes durch einen Comedian Marke Sprücheklopfer
    „Früher sagten wir: ICH DENKE, ALSO BIN ICH.

    Heute gilt: WAS SOLL´S, GEHT AUCH SO“

  • Freitag, der 13.Datum18.06.2018 13:47

    © Gilbert Kapkowski
    Freitag, der 13.
    von Gilbert Kapkowski 13.04.2018




    In einer kleinen Stadt mit alten Häusern, gepflasterten schmalen Strassen und verwinkelten Gassen...gab es in einem, abseits gelegenen, kleinen Gebäude, ein Ladengeschäft.

    Auf den ersten und wohl auch auf einen zweiten Blick wirkte der kleine Laden äusserst unscheinbar und wenig einladend. Allerdings erschien er, aufgrund seines altertümlichen Erscheinungsbildes, irgendwie seltsam interessant.

    Bei meinem Spaziergang durch die Strassen des Ortes, der sich rein zufällig ergeben hatte, wäre es mir dennoch kaum in den Sinn gekommen, diesen Laden zu betreten.

    Tatsächlich war es das leicht verwitterte Schild am Eingang, welches meine Aufmerksamkeit auf sich zog.

    Darauf stand zu lesen:

    UNGLÜCK zum MITNEHMEN. Jeden Freitag, der 13.

    Ein sehr merkwürdiges Angebot des Tages schien das zu sein.
    Ich sinnierte ergebnislos darüber, was sie in diesem Laden wohl verkaufen würden.

    Dann fiel mir ins Gedächtnis – heute war Freitag.
    Und passenderweise auch noch der 13.

    Das schien ganz offensichtlich der beste Grund zu sein, den Laden zu betreten.
    Ich öffnete die Tür.

    Drinnen war es ziemlich dunkel und es verging eine kurze Zeit, bis sich meine Augen an den Wechsel vom hellen Tageslicht gewöhnt hatten.

    Ein verwinkelter und unübersichtlicher Verkaufsraum mit etlichen Regalen war zu erkennen. Ein Stück weiter hinten befand sich eine Art Verkaufstheke.

    Zu sehen war momentan niemand. Weder irgendein Kunde, noch ein Verkäufer oder sonst eine Person.

    Ich schaute mich um.

    In einem der Regale seitlich vom Eingang waren zahlreiche kleine Modelle in verschlossenen Glasvitrinen zu sehen.
    Einige davon waren stilvoll ausgeleuchtet.

    Zahlreiche Fahrzeuge waren ausgestellt und sie waren alle ziemlich naturgetreu gefertigt.

    Schiffe, Fluggeräte, Autos und andere Fortbewegungsmittel, verschiedene Maschinen und andere technische Einrichtungen aller Art.

    Weiter oben war ein Schild angebracht mit der Aufschrift:
    Menschliches Versagen. Katastrophales Sonderangebot

    Eine Regalreihe weiter gab eine ähnliche Anordnung von Vitrinen.
    Zu sehen waren allerdings keinerlei technische Geräte, sondern kleine Menschenfiguren in unterschiedlicher Zusammensetzung von Gruppen.

    Auf dem dazugehörigen Hinweisschild war zu lesen:
    Zuerst kommt die Familie

    Ein Blick rundum brachte die Erkenntnis, dass die vielen vorhandenen Regalreihen allesamt ähnlich aufgebaut waren.
    Einige davon schienen deutlich moderner gestaltet zu sein als andere.

    Eins der Regale beinhaltete eine Sammlung der aktuellsten Informationsgeräte, insbesondere alle Sorten der neuesten phones, pocketcoms, vernetzte Kleidungsstücke, wearables, headsets, Minidrohnen und subkutane oder injizierbare Nanoassistenten.

    Eine rotierende 3D-Schrift projezierte den Slogan:
    Nur keine Nachrichten sind gute Nachrichten

    Ein Stück weiter hinten im Laden waren zahlreiche Regale mit Schriftstücken, Büchern und unterschiedlichen Dokumenten zu erkennen.
    Ausserdem jede Menge Geldscheine, Wertpapiere und ähnliche Gegenstände.

    Dort war der Hinweis angebracht:
    Für Machthaber und Rechthaber

    Ich stand etwas ratlos im Laden herum und überlegte, was für ein Bild ich mir aus der ganzen Sache machen sollte.

    In diesem Moment war hinter der Verkaufstheke ein älterer Herr erschienen und sprach mich an.

    „Guten Tag. Was kann ich für Sie tun ?“

    „Eigentlich zunächst nichts. Ich bin nur mal hereingekommen, um mich etwas umzusehen. Allerdings würde mich schon sehr interessieren, was es mit dem Unglück zum Mitnehmen auf sich hat. Heute ist gerade Freitag, der 13.“

    Der unscheinbar wirkende Verkäufer kam hinter der Theke hervor und bewegte sich auf mich zu.

    „Ja, richtig. Diesen Freitag haben wir das gesamte Sortiment im Angebot.
    Nicht nur die üblichen Ausstellungsstücke.
    Weil der Freitag nun mal so etwas wie Tradition hat.

    Sie können heute tatsächlich aus der grossen Auswahl von Unglücken aller Art jedes einzelne sofort mitnehmen. Die Vorlage kriegen Sie auch als Geschenkpaket schön verpackt. Wann, wo und wie sie es auspacken oder wen es dann be-trifft – es muss nicht unbedingt heute noch sein.“

    Ich kratzte mich am Kinn.

    „So ganz verstanden habe ich Ihr Angebot leider noch nicht.“

    Der Verkäufer führte mich zu einem der Regale an der linken Seite der Verkaufstheke.

    Mit der Aufschrift:
    Kleine Sünden straft der Herr sofort

    Dort fand sich eine Vielzahl von Modellgegenständen, die irgendwie nicht zueinander zu passen schienen.

    Ein verbogener Fahrradlenker, ein eingerissener Fingernagel, ein zersplitterter Spiegel und etlich Kurioses mehr.

    Der Verkäufer deutete mit dem Finger auf einen der Gegenstände und bewegte die Hand mit einer seitlichen Wischbewegung daran vorbei.

    Unmittelbar bewegte sich die gesamte Auswahl der Modelle frei im Raum und es erschienen weitere Modellgegenstände. Eine kleine Handbewegung und der gewählte Gegenstand wurde sofort grösser und detailreicher.

    Es war erstaunlich realistisch.
    Offensichtlich lag dem eine hochentwickelte Hologrammtechnik zugrunde.

    „Sie wollen sagen, Sie haben hier jedes Unglück als kleines Modell zur Verfügung und am Freitag, den 13. gibt es keine Begrenzung bei der Auswahl ?“

    „Genau. Das ist der klassische Aktionstag für uns.“

    Ich runzelte die Stirn.

    „Vermutlich gibt es beim Preis nach oben dann auch keine Begrenzung, oder ?“


    „Nun ja, kommt stark drauf an, was Sie haben wollen.
    In dieser Hinsicht ist das hier ein Laden, wie andere auch.“

    Ich schüttelte den Kopf.

    „Nein, ein Laden wie andere auch – das ist es meiner Meinung nach nicht.
    Von aussen sieht es eher wie eine Trödelbude aus.
    Sie haben hier drin ein paar wirklich originelle technische Spielereien, aber die Sache mit dem gekauften Unglück – die kaufe ich Ihnen nicht ab.
    Ansonsten sollte es wohl von Kunden nur so wimmeln.
    Ich sehe hier aber keinen.“

    Der Verkäufer bewegte sich zurück hinter die Theke.

    „Schade, dass ich nichts für Sie tun kann.
    In einer Hinsicht haben Sie nicht ganz unrecht. Das Geschäft mit dem Unglück läuft nicht immer ganz sicher und zufriedenstellend reibungslos.
    Aber beim Business mit dem Glück ist es ungefähr dasselbe.“

    Ich wandte mich in Richtung Ausgang.

    „Na dann. Danke für Ihre Beratung und ansonsten gute Geschäfte.“

    Ich war schon dabei die Ladentür zu öffnen und auf die Strasse zu gehen, als der Verkäufer hinter mir her kam.

    „Moment“, sagte er. „Bei uns gibt es am Freitag, der 13. immer ein kostenloses Werbegeschenk. Egal, ob jemand was kauft oder nicht.“

    Ich drehte mich um, hatte einen Fuss noch im Laden.

    „Sie meinen, ich kriege jetzt von Ihnen ein kleines Unglück zum Mitnehmen auf den Weg ?“

    Der Verkäufer lächelte und entgegnete:
    „Könnte auch ein grösseres sein.
    So genau gucken wir bei den Werbegeschenken nicht hin.“

    Er drückte mir ein kleines Päckchen in die Hand.

    „Wenn ich es nicht aufmache, dann passiert rein gar nichts, oder ?“

    Der Verkäufer lächelte etwas intensiver.

    „Doch. Speziell am Freitag, der 13. kann ein Unglück jederzeit passieren.
    Übrigens auch dann, wenn Sie mir das Päckchen wieder zurückgeben sollten.
    Und denken Sie dran – EIN Unglück kommt selten allein.
    Einige der Werbegeschenke beinhalten sogar noch eine kleine Zulage.“

    Ich trat aus dem Laden heraus auf die Strasse.

    „Netter Werbetrick, das muss ich schon sagen.
    Aber Angst macht der mir überhaupt nicht.“

    Die Ladentür fiel zu.

    Ich steckte das Päckchen in die Jackentasche und blieb einen Moment stehen.

    Die Strasse war menschenleer. Alles wirkte friedlich.

    Ich schaute nach vorne und hinten. Dann nach oben.
    Es war kein Auto zu sehen, kein Flugzeug am Himmel.

    Nichts zu erkennen, was in diesem Moment irgendwie gefährlich oder bedrohlich hätte erscheinen können.

    Allerdings verhält es sich mit echten Unglücken meist so, dass sie völlig unerwartet eintreten und sie einen total unvorbereitet treffen.

    Man sollte den Tag auch nicht vor dem Abend loben.

    Als ich zu Hause ankam und diese Geschichte geschrieben hatte, war Freitag, der 13. nämlich noch nicht zu Ende.

    Die einzige Sicherheit, die bleibt:
    Der nächste Freitag, der 13. wird kommen.

  • Blog-Artikel von gkapkowski


    Der erste Eintrag in einen (neuen) blog ist meist auch der schwerste.
    In diesem Fall schon, weil grad die nächste (abendliche) Baustelle ruft - es aber schnell noch erledigt werden soll, das (morgige) endgültige Ende der alten privaten "Familien"-Webseite "kapkowski.de" zu verkünden.

    Eine Fortführung der, seit dem 11.01.2010 gepflegten, Webseite war nicht möglich, weil der bisherige Webspace-Anbieter relativ überraschend das komplette Aus seines kompletten Angebotes mit Wirkung zum 15.06.2018 mitgeteilt hatte. Sehr schade, aber leider nicht zu ändern.

    Die Angelegenheit betrifft nebenbei auch noch einige andere, von mir aufgebaute, Webseiten, insbesondere auf sportlichen Gebieten.
    .
    Zwangsläufig werden umfangreiche Neuaufbauten von online-Inhalten erforderlich.
    Bleibt abzuwarten, welchen Aufwand ich mir dabei wirklich antun kann und werde.
    Die private Kapkowski-Seite in Form eines "Forums" weiterzuführen - das hat einige Vorteile, vielleicht auch Nachteile. Die Idee dazu - ist mir heute ganz spontan in den Sinn gekommen.

    In der nächsten Zeit werde ich einiges von der alten webseite hierhin "rüberbasteln".
    Zum Gucken und Lesen.
    Mal sehen, ob und wie das allgemein und praxistauglich funktionieren wird.

    Einige Inhalte werden dabei unwiderruflich verschwinden und nicht wieder hergestellt werden.
    Gewohnte Standards werden sich für den Betrachter-Leser verändern...und einige Abläufe für den Schreiber-Webbastler eben auch.

    Bei meinen vielen "Baustellen", mal ganz abgesehen von den immer wieder neuen Baustellen an unserem alten Haus, lasse ich es seit 1-2 Jahren jetzt etwas langsamer angehen, als zu meinen Sturm- und Drangzeiten mit tage-nächte-langem Durcharbeiten-Schreiben-Texten bis zum Knochenkotzen und die Wirbelsäule vor dem PC in den Hintern gesessen.
    .
    Ich versuche, jeden Tag höchstens immer ein bisschen zu schaffen. Wobei mir auch das nicht immer besonders überzeugend gelingt. Das ist wohl halt auch das Alter, in das früher oder später jeder irgendwie rein kommt.

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